ISP-Interface für den AVR ATMega Microcontroller
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Einleitung
Voraussetzung für die hier beschriebene Anwendung ist die Anwendung
Mikrocontroller Minimalsystem mit AVR ATMega8
Wer sich den Aufbau des Mikrocontroller Minimalsystem ersparen will, kann auch ein fertiges CEK-Modul nehmen:
- Mikrocontroller im Shop [1]
- Mikrocontroller Modul ATmega8 MC-AVR8
Das Mikrocontroller-Minimalsystems auf Basis des AVR ATMega8 wird in dieser Anwendung um ein ISP-Interface erweitert. Nun ist es möglich, mit Hilfe eine ISP-Programmers (ISP = In System Programmer)eigene Programme in den ATmega8 zu laden. Die beiden folgenden Bilder zeigen eine Übersicht über den Versuchsaufbau, mit 2 Programmiergeräten von Atmel.
Im Bild ist das erweiterte Minimalsystem auf der Steckplatine BB-2T1D-01 zu sehen. Als Programmiergerät dient das Programmiergerät AVRISP mkII von Atmel. Die folgenden Ziffern beziehen sich auf das Bild.
1) Mikrocontroller Minimalsystem mit ISP Interface auf Steckplatine
2) CEK Modul CN-IDC01 als ISP Interface
3) 6 poliges Flachbandkabel zum Programmiergerät
4) AVRISPmkII Programmiergerät
5) USB Schnittstelle zum PC
Im Bild ist das erweiterte Minimalsystem auf der Steckplatine BB-2T1D-01 zu sehen. Als Programmiergerät dient der Starter-Kit STK500 von Atmel. Die folgenden Ziffern beziehen sich auf das Bild.
1) Mikrocontroller Minimalsystem mit ISP Interface auf Steckplatine
2) CEK Modul CN-IDC01 als ISP Interface
3) 6 poliges Flachbandkabel zum Programmiergerät STK500
4) STK500 (STK = Starterkit) dient als Programmiergerät
5) Serielle Schnittstelle zum PC
6) Stromversorgung für STK500
Ziele
- Die Schaltung soll den Einsatz eines minimalen Mikrocontrollersytems demonstrieren. Der Schwerpunkt liegt auf dem Aufbau der Schaltung. Um den Schwierigkeitsgrad gering zu halten, wird ein Mikrocontroller verwendet, der schon mit einem kleinen Programm programmiert ist.
- Die Schaltung soll zeigen, wie man einen Microcontroller mit einem ISP-Interface programmieren kann. Mit einer geeigneten Entwicklungs-SW (z.B. AVR Studio von Atmel) kann ein Assembler Programm geschrieben, assembliert, simuliert und in den Mikrocontroller geladen werden.
- Die Schaltung soll einfach nachzuvollziehen und lehrreich sein, z.B. für Schüler und Auszubildende.
- Es werden nur elektronische standard Bauteile mit üblichen Toleranzen verwendet.
- Mit der Schaltung können verschiedene Experimente ohne großen Aufwand durchgeführt werden.
- Es soll gezeigt werden, dass der Aufbau und die Programmierung eines Mikrocontrollersystems auf Steckplatinen (Breadboards) [2] möglich ist.
- Alle Bauelemente und Module, die auf den Steckplatinen aufgebaut sind, sollen wieder verwendbar sein.
- Es soll nicht gelötet werden.
- Die Aufbauzeit soll kurz sein.
- Änderungen und Experimente sollen leicht möglich sein.
- Der Aufbau soll zu eigenen Versuchen und Experimenten animieren.
Schaltbild
Die
Schaltung
des Minimalsystems wird um das ISP-Interface erweitert.
ISP-Interface
Das ISP-Interface K4 wird mit mit einem CEK-Prototypen-Modul Winkelstecker 6 polig CN-IDC01 realisiert. Die Programmieranschlüsse und Reset des Mikrocontrollers werden mit dem Modul verbunden. K6 wird, wenn benötigt, mit einer Drahtbrücke realisiert.
LEDs
Die Signale SCK, MISO, MOSI werden mit den Leuchtdioden D1, D2, D3 des LED-Moduls verbunden.
Stückliste
zusätzlich zur Stückliste des AVR ATMega Minimalsystems:
Versuchsaufbau
- 1x CEK-Modul Winkelstecker 6 polig CN-IDC01-3H-02
- 2x Testkabel flexibel Anschluss: Pin - Buchse 50mm TSPB50
- Drahtbrücken
Entwicklungs-SW
- AVR Studio 4 von Atmel (kostenlos)
Programiergerät
- AVRISP mk2 von Atmel (ca. 50EUR)
alternativ
- STK500 von Atmel (ca. 80EUR)
- Steckernetzteil V100 (für STK500)
Siehe auch (Artikel)
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Steckplatinen
Bezugsquellen
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