Anwendung auf Steckplatine GL36

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Einleitung

Inhalt
Anwendung auf Steckplatine [1], Bild Zardoz

Die Anwendung rechts im Bild habe ich im Roboternetz [3] gesehen. Sie ist im Beitrag [4] abgelegt, Autor Zardoz. Der Zweck der Schaltung ist mir nicht bekannt. Aber sie ist ein schönes Beispiel, wie man Schaltungen auf Steckplatinen aufbauen kann.


Beschreibung

Inhalt

An Hand der Legende wird im Folgenden kurz auf die einzelnen Komponenten der Schaltung eingegangen:

Position 1 - Steckplatine GL36

Als Basis für die elektronische Schaltung dient die Steckplatine GL36 . Diese besteht aus 3 zusammengesetzten einzelnen Steckplatinen, die auf eine Kunststoffplatte montiert sind.

Beschreibung Steckplatine GL36

Steckplatine GL36
  • 2420 Kontakte fertig konfektioniert aus 3 Steckplatinen der Profi-Line GL10 und Busplatinen zur Stromversorgung GL5S und GL5D
  • Steckplatinen auf einer Grundplatte aus Kunststoff mit 4 Polanschlüssen (Bananenbuchsen), geeignet für Laborkabel mit 4mm Bananensteckern
  • zur Spannungsversorgung empfehle ich Testkabel flexibel PIN - Y-Anschluss 100 mm TS100PY. Die Y-Anschlüsse werden unter den Kopf der Bananenbuchsen des Prototypen-Boards geschoben und durch festschrauben befestigt.
  • Steckplatine aus hochwertigem Kunststoff mit vernickelten Kontaktfedern
  • der praktische Weg zum Aufbau von digitalen und analogen Schaltungen mit integrierten Bausteinen ohne Löten - auch herkömmliche Bauteile wie Transistoren und Widerstände können gesteckt werden
  • Schaltungen können einfach und schnell realisiert bzw. verändert werden
  • die Verdrahtung geschieht am Besten mit flexiblen Testkabel oder mit vorkonfektionierten Drahtbrücken


Interne Verbindungen der Steckplatine

Interne Verdrahtung der Steckplatine

Die roten Linien in der Zeichnung rechts stellen die internen Verbindungen der Steckplatine dar. Zur Stromversorgung dienen die Busleitungen. Von diesen sind 4 im Bild vertikal und eine horizontale vorhanden. Zum Aufbau der elektronischen Schaltung dienen die jeweils 5 Löcher, die intern verbunden sind, im Bild horizontal dargestellt. Jeweils 5 Kontakt-Löcher sind durch einen Steg getrennt. Hierdurch werden die Beinchen von DIL-Bausteinen getrennt, so dass sie leicht verdrahtet werden können. Wichtig: die Busleitungen sind in der Mitte unterbrochen. Mittels einer Drahtbrücke können sie miteinander verbunden werden.

Position 2 - Stromversorgung über Bananenbuchsen

Die Stromversorgung der Steckplatine bzw. der elektronischen Schaltung geschieht über die 4 Bananenbuchsen die auf der Grundplattte für die Steckplatine befestigt sind. Die Banenbuchsen können Laborkabel mit 4mm Bananenstecker aufnehmen. Zur Stomversorgung gibt es eine Vielzahl von Steckernetzteilen, Universalnetzteilen und Labornetzteilen.

Position 3 - Verbindung Bananenbuchsen zur Steckplatine mit Y-Kabel

Y-Kabel

Die Position 3 zeigt die Verbindung der 4mm Buchsen zur Steckplatine. Die Bananenbuchsen sind Schraub-Klemm-Ausführungen. Das Y-Kabel wird auf die Hülse der Buchsen geschoben und mit dem schraubbaren Kopf der Buchse durch Schrauben festgeklemmt. Das andere Ende der Y-Kabel wird in die gewünschte Busleitung der Steckplatine (Position 10) gesteckt.

Position 4 - Anschluss eines Audio-Kabels

Hier wird ein Audio-Kabel verwendet, welches in ein CEK-Modul und zwar Klinkenbuchse 3,5mm Stereo mit zwei Schaltkontakten [5] in Position 5 gesteckt wird. Alternativ kann z.B. auch ein Audiokabel mit Klinke / Klinke Anschluss verwendet werden.

Position 5 - CEK-Modul Stereo Klinkenbuchse 3,5mm CN-PJ-01

CEK-Modul CN-PJ-01 Stereo Klinkenbuchse 3,5mm [2]

Das CEK-Modul CN-PJ-01 Stereo Klinkenbuchse 3,5mm [6] bildet das elektromechanische Interface zur Steckplatine. In dieser Anwendung wurden flexible Testkabel PIN-Buchse verwendet, um die Signale von den oberen PINs des CEK-Moduls an den Eingang der Schaltung weiterzuleiten.

Position 6 - Flexible Testkabel PIN-Buchse

Flexible Testkabel PIN-Buchse

Die flexiblen Testkabel PIN-Buchse werden hier verwendet, um Leuchtdioden anzuschließen und Signale von den oberen PINs des CEK-Prototypen-Moduls zum Eingang oder Ausgang der Schaltung zu leiten.

Position 7 - DIL Bausteine auf Steckplatine

Hier wird gezeigt, wie DIL Bauteile auf der Steckplatine verwendet werden. Die Beinchen werden durch die Aussparung in der Experimentierplatine elektrisch getrennt. Es stehen noch 4 Kontakt-Löcher für jedes Beinchen zur Verbindung mit der Peripherie zur Verfügung.

Position 8 - Drahtbrücken für Verbindung der Busleitungen

Wie schon oben erwähnt, müssen die Busleitungen für die Stromversorgung mit Drahtbrücken verbunden werden, da sie in der Mitte getrennt sind. Sonst würde z.B. der untere Teil der Schaltung nicht mit Spannung versorgt.

Position 9 - Verdrahtung mit Drahtbrücken

Vorkonfektionierte Drahtbrücken im Sortierkasten

Die Verdrahtung auf der Steckplatine wurde in diesem Beispiel mit vorkonfektionierten Drahtbrücken durchgeführt. Diese Drahtbrücken sind schon im Rastermaß gebogen und die Enden sind abisoliert. Sie haben einen Drahtdurchmesser von 0,64mm, was ideal für die Verwendung auf Steckplatinen ist. Die Verwendung von fertigen Drahtbrücken spart viel Zeit, da Abisolieren und Umbiegen entfällt. Durch farbliche Sortierung können sie wieder in den Sortierkasten einsortiert werden, wenn die Schaltung nicht mehr benötigt wird.

Position 10- Busleitungen zur Stromversorgung

Die Position 10 verweist nochmal auf die Busleitungen zur Stromversorgung der Schaltung.

Artikel

Inhalt


Weblinks

  • Roboternetz [7]

Bezugsquellen

Inhalt
  • CEK-Module
    • CEK-Modul Klinkenbuchse CN-PJ-01 [8]